Clear State Schritt 7 Für wen
Schritt 7 von 7
1 von 4 · Was du kennst
Für wen machst du das alles eigentlich?
Tipp alles an, was in den letzten vier Wochen bei dir vorkam. Muss nicht schön klingen.
Mit dem ersten machen wir gleich die Übung.
2 von 4 · Was dahintersteckt
Und wie viel davon kriegst du mit?
Du hast „“ angetippt. Wie oft warst du letzte Woche mit dem Kopf dabei?
Beim Abendessen hängst du noch im Meeting.
Du arbeitest für deine Leute. Und wenn du dann bei ihnen bist, hängst du oft noch im Meeting von vier. Beim Spielen liegt das Handy daneben.
Nach einem vollen Tag hängen die offenen Punkte oft noch mit am Tisch. Plan, Alarm, der Satz vom Abend und die offenen Punkte kommen oft gleichzeitig.
Danach geht es wieder bei Schritt 1 los.
Diesmal weißt du, wofür du das machst. Ein Termin im Kalender ist ein festes Wann und Wo, wie du es in Schritt 1 aufgeschrieben hast.
Woher ich das weiß
Matthew Killingsworth und Daniel Gilbert aus Harvard haben 2010 rund 2.250 Leute immer wieder zufällig übers Handy gefragt, was sie gerade machen und woran sie denken. Fast jedes zweite Mal waren sie mit dem Kopf woanders. Quelle
Mit einem festen Termin bist du in den zwanzig Minuten eher bei den Leuten, für die du arbeitest.
3 von 4 · Was du anders machst
Mach einen festen Termin draus.
Zwanzig Minuten im Kalender, wie ein Kundentermin. Was keine Uhrzeit im Kalender hat, fällt an einem vollen Tag oft weg.
4 von 4 · Dein Schritt für heute
Mach einen festen Termin draus.
Was eine feste Uhrzeit im Kalender hat, machst du viel eher, als wenn du es dir nur vornimmst.
Zwanzig Minuten reichen. Trag es ein wie einen Kundentermin, zum Beispiel bevor der nächste Call reinkommt. Du weißt von der Arbeit: Was nicht im Kalender steht, fällt an einem vollen Tag oft weg.
Leg das Handy für die Zeit in einen anderen Raum.
Füll beide Felder aus, dann geht's weiter.
Das ist dein Termin.
Trag ihn gleich in den Kalender ein, du hast das Handy ja eh in der Hand.
Am Sonntag schaust du nach: Hat der Termin stattgefunden? Ja oder nein.
Im nächsten Schritt geht es wieder um einen festen Moment im Tag.
Du hast alle sieben Schritte gemacht.
Jetzt geht es wieder bei Schritt 1 los. Du nimmst dir dasselbe vor wie vorher, aber jetzt weißt du, warum es bisher nicht geklappt hat.
Wenn du das nicht allein durchziehen willst, kannst du dich bald für eine kleine Gruppe bewerben. Ich sag dir Bescheid.
Dazu hab ich eine eigene Seite gebaut.
Zur SeiteSoll ich dir den nächsten Schritt schicken?
Per WhatsApp, Telegram oder Mail. Kostet nichts. Schreib „STOP“, dann kommt nichts mehr.
Über deine Mail weiß ich, wo du gerade stehst. Der nächste Schritt kommt da an, wo du unten tippst.
Deine Daten nutze ich nur für die Schritte und gebe sie an niemanden weiter. WhatsApp und Telegram sitzen außerhalb der EU. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
Danke, ich hab gespeichert, wo du stehst.
Jetzt noch: Tipp auf den Button und schick die fertige Nachricht ab. Dann weiß ich, wohin.
WeiterJetzt noch: Schau in dein Postfach und bestätig deine Adresse. Nichts da? Dann schau im Spam.
Hab ich gespeichert. Du bist schon eingetragen, ich frag nicht nochmal.
Wenn du das nicht allein durchziehen willst: Es gibt „Fahr dich runter“. Zwölf Wochen, feste Termine, eine kleine Gruppe Männer, die an genau dem hier dranbleiben.
Quelle
- Matthew A. Killingsworth, Daniel T. Gilbert (2010): A Wandering Mind Is an Unhappy Mind. Science 330(6006), 932. doi.org/10.1126/science.1192439
Rund 2.250 Leute wurden per Handy zu zufälligen Zeitpunkten befragt. In 46,9 Prozent der Fälle waren die Gedanken nicht bei der Tätigkeit. Die Leute haben selbst geantwortet und sich selbst für die App gemeldet.