Clear State Schritt 1 Verhalten
Schritt 1 von 7
1 von 4 · Was du kennst
Was hast du dir zuletzt vorgenommen, und nach ein paar Tagen war es weg?
Tipp alles an, was in den letzten vier Wochen bei dir vorkam.
Du kannst mehrere antippen. Mit dem ersten machen wir gleich die Übung.
2 von 4 · Was dahintersteckt
Der Plan hängt an keinem festen Moment.
Du hast „“ angetippt. Wahrscheinlich nimmst du dir das nicht zum ersten Mal vor.
Dein Plan hängt an keinem festen Moment.
Morgens klingt der Plan gut. Um sechs ist der Tag durch, der Kopf ist voll, und der Plan fliegt als Erstes raus. Das passiert oft, wenn ein Plan an keiner festen Uhrzeit oder Situation hängt.
Meist fällt der Plan dann weg, wenn der Tag voll wird.
Was klappt
Du legst fest, wann und wo. Zum Beispiel: „Wenn ich die Haustür zumache, kommt das Handy in die Schublade im Flur.“ Die Haustür machst du sowieso jeden Tag zu. Ein Beispiel aus dem Job: Wenn du den Laptop aufklappst, bleibt das Handy in der Schublade, bis der erste Block fertig ist.
Woher ich das weiß
Peter Gollwitzer und Paschal Sheeran haben 2006 viele Studien dazu zusammengefasst. Wer vorher festlegt, wann und wo er etwas macht, zieht es öfter durch als mit einem guten Vorsatz allein. Quelle
In Studien haben Leute mit so einem festen Wann und Wo ihr Vorhaben öfter umgesetzt.
3 von 4 · Was du anders machst
Häng den Plan an einen festen Moment.
Zum Beispiel, wenn du die Haustür aufschließt oder den Laptop zuklappst. An so einem Moment bleibt er hängen. Dann musst du nicht jedes Mal dran denken.
4 von 4 · Dein Schritt für heute
Schreib dir deine Regel.
Wenn dein Plan an einem festen Moment hängt, musst du nicht jedes Mal neu daran denken.
Nimm einen Moment, den du jeden Tag hast, zum Beispiel wenn du die Haustür aufschließt oder den Laptop zuklappst. Dahinter kommt eine Sache.
Füll beide Felder aus, dann geht's weiter.
Das ist deine Regel.
Schreib sie in die Notizen auf dem Handy. Dann musst du sie dir nicht merken.
Am Sonntag schaust du nach: An wie vielen Tagen hat es geklappt? Ein Strich pro Tag. Fünf von sieben sind gut.
Im nächsten Schritt geht es darum, was kurz vor dem Lautwerden passiert.
Du hast alle sieben Schritte gemacht.
Jetzt geht es wieder bei Schritt 1 los. Du nimmst dir dasselbe vor wie vorher, aber jetzt weißt du, warum es bisher nicht geklappt hat.
Wenn du das nicht allein durchziehen willst, kannst du dich bald für eine kleine Gruppe bewerben. Ich sag dir Bescheid.
Dazu hab ich eine eigene Seite gebaut.
Zur SeiteSoll ich dir den nächsten Schritt schicken?
Per WhatsApp, Telegram oder Mail. Kostet nichts. Schreib „STOP“, dann kommt nichts mehr.
Über deine Mail weiß ich, wo du gerade stehst. Der nächste Schritt kommt da an, wo du unten tippst.
Deine Daten nutze ich nur für die Schritte und gebe sie an niemanden weiter. WhatsApp und Telegram sitzen außerhalb der EU. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
Danke, ich hab gespeichert, wo du stehst.
Jetzt noch: Tipp auf den Button und schick die fertige Nachricht ab. Dann weiß ich, wohin.
WeiterJetzt noch: Schau in dein Postfach und bestätig deine Adresse. Nichts da? Dann schau im Spam.
Hab ich gespeichert. Du bist schon eingetragen, ich frag nicht nochmal.
Wenn du das nicht allein durchziehen willst: Es gibt „Fahr dich runter“. Zwölf Wochen, feste Termine, eine kleine Gruppe Männer, die an genau dem hier dranbleiben.
Quelle
- Peter M. Gollwitzer, Paschal Sheeran (2006): Implementation Intentions and Goal Achievement. A Meta-Analysis of Effects and Processes. Advances in Experimental Social Psychology 38, 69–119. doi.org/10.1016/S0065-2601(06)38002-1
Viele Studien zusammengefasst. Wer vorher festlegt, wann und wo er etwas macht, zieht es öfter durch als mit einem guten Vorsatz allein. Ganz verschiedene Leute und Ziele.