Clear State Schritt 2 Gefühle
Schritt 2 von 7
1 von 4 · Was du kennst
Was passiert, kurz bevor du laut wirst?
Drei Szenen aus den letzten vier Wochen. In jeder Szene eine Antwort, die am ehesten vorkam.
Angetippt: 0 von 3. In jeder Szene eine Antwort.
2 von 4 · Was dahintersteckt
Kurz davor passiert meistens etwas Kleines.
Das hast du in den drei Szenen angetippt:
Heimkommen, Meeting, Kind
Die Stimme wird kürzer, der Kiefer geht zu, oder du hörst nicht mehr zu. Laut werden kommt danach.
Im Meeting merkst du das oft an der Stimme. Zu Hause merkst du es oft erst, wenn schon jemand zurückweicht.
Woher ich das weiß
Matthew Lieberman hat 2007 bei 30 Leuten gemessen, während sie Fotos von Gesichtern sahen. Wenn sie ein Wort für den Ausdruck auf dem Foto gewählt haben, war der schnelle Alarm leiser und der langsame Planer aktiver. Gemessen im Labor. Quelle
Wenn du den Moment davor erkennst, hast du eine Sekunde, bevor die Stimme laut wird.
3 von 4 · Was du anders machst
Eine Minute, bevor du antwortest.
Durch die Nase ein, doppelt so lang wieder aus. Danach ein kurzer Satz, den du sagst, bevor die Stimme laut wird.
4 von 4 · Dein Schritt für heute
Eine Minute, dann ein Satz.
Wer in einer Laborstudie ein Wort für den Ausdruck auf einem Foto gewählt hat, hatte danach einen leiseren schnellen Alarm.
Setz dich hin. Eine Minute: durch die Nase ein, doppelt so lang wieder aus. Hände flach auf den Tisch, Füße auf dem Boden.
Die Minute ist um.
Wenn dir schwindlig wird, hör auf und atme normal. Nicht beim Autofahren.
Schreib den Satz, den du in dem Moment sagst. Zum Beispiel nach dem Meeting: Ich brauch zwei Minuten, dann bin ich da.
Lass die Minute laufen und schreib den Satz, dann geht's weiter.
Das sagst du, kurz bevor die Stimme laut wird.
Wenn die Stimme heute kürzer wird, sag den Satz einmal leise. Das dauert etwa eine Minute und fällt im Büro niemandem auf.
Abends zählst du: Wie oft hast du den Satz gesagt, bevor es laut wurde? Ein Strich pro Mal.
Im nächsten Schritt geht es um den schnellen Alarm und den langsamen Planer.
Du hast alle sieben Schritte gemacht.
Jetzt geht es wieder bei Schritt 1 los. Du nimmst dir dasselbe vor wie vorher, aber jetzt weißt du, warum es bisher nicht geklappt hat.
Wenn du das nicht allein durchziehen willst, kannst du dich bald für eine kleine Gruppe bewerben. Ich sag dir Bescheid.
Dazu hab ich eine eigene Seite gebaut.
Zur SeiteSoll ich dir den nächsten Schritt schicken?
Per WhatsApp, Telegram oder Mail. Kostet nichts. Schreib „STOP“, dann kommt nichts mehr.
Über deine Mail weiß ich, wo du gerade stehst. Der nächste Schritt kommt da an, wo du unten tippst.
Deine Daten nutze ich nur für die Schritte und gebe sie an niemanden weiter. WhatsApp und Telegram sitzen außerhalb der EU. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
Danke, ich hab gespeichert, wo du stehst.
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WeiterJetzt noch: Schau in dein Postfach und bestätig deine Adresse. Nichts da? Dann schau im Spam.
Hab ich gespeichert. Du bist schon eingetragen, ich frag nicht nochmal.
Wenn du das nicht allein durchziehen willst: Es gibt „Fahr dich runter“. Zwölf Wochen, feste Termine, eine kleine Gruppe Männer, die an genau dem hier dranbleiben.
Quellen
- Matthew D. Lieberman, Naomi I. Eisenberger, Molly J. Crockett, Sabrina M. Tom, Jennifer H. Pfeifer, Baldwin M. Way (2007): Putting Feelings Into Words. Affect Labeling Disrupts Amygdala Activity in Response to Affective Stimuli. Psychological Science 18(5), 421–428. doi.org/10.1111/j.1467-9280.2007.01916.x
Laborstudie mit 30 Leuten. Wer ein Wort für den Ausdruck auf dem Foto gewählt hat, hatte einen leiseren schnellen Alarm. Gemessen im Labor.